Besonderer Unterricht wegen Sonnenfinsternis

Am 20. März wurde der reguläre Unterricht für viele Klassen unterbrochen, um in Abständen nacheinander zu einem besonderen Projekt der Physiklehrer zu gehen: Die partielle Sonnenfinsternis wollte man sich nicht entgehen lassen, und so wurde das Spektakel durch Lehrkräfte betreut und erklärt. Zunächst gab es eine kurze Einführung durch Physiklehrer Jochen Neuhof: Eine kleine Murmel stellte den Mond dar, ein Flummi-Ball die Erde und ein Gymnastikball die Sonne. An diesem Modell wurde den Schülerinnen und Schülern erläutert, wie der relativ kleine Mond die Sonne für uns bedecken kann.

Dann gingen die Kinder und Jugendlichen klassenweise auf den Hof. An einer Stelle mit freiem Blick nach Süden war ein Teleskop aufgestellt, und es gab Schutzbrillen zur Schonung der Augen. Unter Anleitung weiterer Lehrer konnten die Schüler/-innen per Teleskop oder Brille den Verlauf der Sonnenbedeckung verfolgen. Bei vielen herrschte angesichts des Naturschauspiels große Aufregung; dieses ohne Gefahr betrachten zu können, fanden die meisten Schüler/-innen (und übrigens auch die Lehrkräfte) sehr faszinierend, und so nutzten sie gerne das Angebot.

Nacheinander wurden etliche Klassen durch die Erläuterung und zu der Anschaumöglichkeit im Freien geführt – und natürlich bedauerte kaum jemand diese ungewöhnliche Unterbrechung des Schultages.

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