Begeisterter Geschichtenerzähler: Autorenlesung mit Daniel Kowalsky

Die Buchreihe „Joe Hart“ wurde an der August-Hermann-Francke-Schule vom Verfasser höchstpersönlich vorgestellt. Dabei lernten die Schüler/-innen der 5. und 6. Klassen (insgesamt 140 Kinder) einen lebendig agierenden Daniel Kowalsky kennen, der seine Zuhörer/-innen immer wieder zur aktiven Beteiligung ermutigte und dessen Vortrag keine Langeweile aufkommen ließ.

Die im Brunnen-Verlag erschienenen Bücher handeln von dem in Deutschland lebenden Schüler Joe Hart, dessen Vater amerikanischer Geheimagent ist. Zusammen mit seiner christlichen Jugendgruppe wird der Junge in verschiedene Abenteuer verwickelt; private Reisen und der Kampf gegen Verbrecherorganisationen führen ihn zu verschiedenen Schauplätzen in Europa, die eines gemeinsam haben: Wie in dem vom Autor vorgelesenen Kapitel aus Band 4 wird es oft gefährlich für die Jugendlichen. Dabei darf, wie Kowalsky schon zu Beginn der Autorenlesung erklärte, die Spannung genauso wenig zu kurz kommen wie der Humor. Alle in den bisher fünf Bänden geschildeten Orte hat der zweifache Vater selbst besucht; dies gehörte zu den Informationen, die die Kinder während der munteren Fragerunde bekamen. Fragen gab es viele, denn der Alltag eines Menschen, der zwar sehr gerne Geschichten erfindet und Bücher schreibt, aber nicht ausschließlich davon leben kann, interessierte die Schüler/-innen ganz offensichtlich. Kowalsky gab sich recht persönlich, erzählte von ganzen Kapiteln, die seiner Selbstkritik zum Opfer fielen und im PC wieder gelöscht wurden, sowie von den Vorschlägen seiner Söhne, deren Ideen auch zur Entstehung der Romanfigur Joe Hart beigetragen hatten. Auch über seine Schulnoten verriet er so einiges und gab den Kindern den Rat, einen einmal gefassten Entschluss beharrlich zu verfolgen. Wichtiger als einzelne Noten sei die Entwicklung, die jemand über einen längeren Zeitraum nehme.

Mit seiner zugewandten und fröhlichen Art hatte der aus der Region Lörrach angereiste Gast da schon längst nicht nur Interesse, sondern auch die Sympathien der Schüler geweckt. So war es auch nicht verwunderlich, dass nach großem Applaus noch etliche Bücher gekauft und sofort dem Autor zum Signieren vorgelegt wurden. Und außer Autogrammen konnte Kowalsky auch noch einen Rat geben, denn eine Schülerin holte doch tatsächlich seine Meinung ein, da sie sich selbst schon am Bücherschreiben versucht und die Gelegenheit zum Fachsimpeln mit dem Profi nicht verstreichen lassen wollte.

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